Didaktik der Biologie
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Was sollten Sie über die Praktikumsschulen in Malaa, Talaa, Chuka und Nambale wissen?

1. Die staatliche Mukendesia Secondary School in Malaa

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Die beiden Schulgebäude in der Secondary von Malaa

Die Mukendesia Secondary School liegt in dem kleinen Ort Malaa, etwa 30 km nordöstlich von Nairobi. Sie umfasst zwei flache Gebäude, sowie eine Schulküche und getrennte Lehrer- und Schülertoiletten. Es gibt vier Klassen mit insgesamt etwa 160 Schülern.

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Schüler der Secondary von Malaa während des Unterrichts von Katja

In der Schule arbeiten überwiegend vom Staat angestellte Lehrkräfte, die eine gute Lehrerausbildung erfahren haben. Demnach ist auch das Unterrichtsniveau der Schule im Vergleich zu anderen kenianischen Schulen relativ hoch. Das Lehrerkollegium besteht aus einer Schulleiterin, ihrem Stellvertreter, zwei Lehrern und fünf Lehrerinnen.

2. Die staatliche Komahill Kiamba Primary School in Talaa

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Schulgebäude und Schulhof der Primary von Talaa

Die Primary von Talaa liegt etwa 20 Minuten mit dem Bus von Malaa entfernt. Sie umfasst 8 Klassen, ca. 300 Schülerinnen und Schüler, und wird geleitet von Rektor Mr. Munguti. Daneben unterrichten 9 weitere Lehrerinnen, die sich den deutschen Praktikanten gegenüber stets sehr freundlich und hilfsbereit zeigten.

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Eine Lehrerin und Dr. M. Bieberbach, die Organisatorin des Kenia-Praktikums, unter den Schülern

Wo sind die Praktikantinnen und Praktikanten der Secondary School von Malaa und der Primary School von Talaa untergebracht?
In Malaa bietet sich die glückliche Situation, dass alle Studierenden im 10 Gehminuten von der Secondary School entfernten Haus von Jimmy Kilonzi und seiner Frau Doreen, einer Lehrerin der Primary School von Talaa, untergebracht werden können. Jimmy Kilonzi ist der Vorsitzende der kenianischen Organisation „Youth support Kenya“, die mit dem deutschen gemeinnützigen Verein „promoting africa“ in Hilfsprojekten zusammen arbeitet. Er ist außerdem Direktor der örtlichen Handwerkerschule und eines Waisenhauses.
Die Kosten für Übernachtung und volle Verpflegung betragen pro Tag 12 Euro.

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Die Praktikantinnen Lisa und Fiona mit Doreen, Jimmy und den beiden Kindern, Precious und Ryan

3. Die staatliche Karurini Primary School in Chuka

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Schulkinder mit Lehrerin vor der Primary School in Chuka

Die Karurini Primary School liegt am Rand von Chuka, einem kleinen Ort am Fuß des Mount Kenya, der mit 5199 m nach dem Kilimanjaro der zweithöchste Berg Afrikas ist. Die Schule besteht aus zwei Gebäuden und einer kleinen Küche für die elf Lehrerinnen und Lehrer. Sie umfasst acht Klassen, standard 1 – 8, mit zwischen 8 und 25 Kindern. Bis standard 3 ist die Unterrichtssprache Kimeru, die Muttersprache; daneben werden Kiswahili und Englisch unterrichtet. Ab standard 4 ist die Unterrichtssprache Englisch und Kimeru darf nicht mehr gesprochen werden, auch nicht in den Pausen. Wegen des mangelnden Sprachverständnisses der Schüler können Studierende erst ab standard 5 unterrichten. Pro Trimester müssen die Eltern 6 Euro school-fee bezahlen.

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Schüler der Standard 6 in der Karurini Primary School

4. Die private Kiereni Secondary School in Chuka

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Verschiedene Schulgebäude der Kiereni Secondary School

Die Kiereni Hight School ist eine relativ neue, wohlhabende Internatsschule in Chuka. Sie umfasst mehrere Schulgebäude, einen großen Speisesaal und einen Stall für Schweine und Kühe. In den Jahrgangsstufen form 1 bis form 4 werden etwa 500 Schülerinnen und Schüler, getrennt nach Geschlecht, von 20 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Die Klassenstärken betragen im Durchschnitt 50 Schülerinnen oder Schüler. Pro Schuljahr müssen die Eltern 400 Euro Schulgebühren bezahlen.

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Die Praktikantin Andrea in der form 2 der Kiereni Secondary School

Wo sind die Praktikantinnen untergebracht?
Oma Lucy ist pensionierte Lehrerin der Primary School von Chuka und nimmt in ihrem kleinen Häuschen Praktikantinnen auf. Es ist ein reines Frauenhaus und die deutschen Studentinnen werden von Oma Lucy mit allem bestens versorgt. Für Übernachtung und Essen berechnet Oma Lucy 12 Euro pro Tag.

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Oma Lucy mit Enkelkindern vor ihrem Haus

Der Weg von Oma Lucys Haus zu beiden Schulen dauert etwa 20 Minuten und führt durch eine wunderschöne Landschaft.

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Täglicher Weg zur Primary School in Chuka

5. Die private Pristine Primary School in Nambale

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Die neugebaute Schule von Nambale

Die Pristine Primary School liegt in Nambale, einem kleinen Ort nahe der ugandischen Grenze und ist von Kisumu am Lake Victoria in etwa 3-4 Stunden mit dem Bus gut zu erreichen.

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Ein Mädchen aus der Middleclass der Preprimary in Nambale

Gegründet wurde die Privatschule von Florence Lutta, einer ehemaligen Lehrerin der Secondary School. Ihr Sohn Stephen ist Architekt, spricht fließend Deutsch und hat die Pläne für die Schule entworfen. Finanziert wird das Schulprojekt von Florence Ehemann, der als Professor an der Universität in Dubai arbeitet. Es stehen die Räume für 4 Vorschulgruppen und Klassenräume für class 1-8 mit insgesamt 210 Kindern zur Verfügung. Außerdem gibt es eine Küche und eine Schreinerwerkstatt.

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Florence Lutta, die Gründerin der Pristine Primary School

Wo sind die Praktikantinnen und Praktikanten untergebracht?
Florence Lutta ist eine äußerst engagierte, ob ihrer Energie und Herzlichkeit bewundernswerte Frau, die für die Praktikantinnen und Praktikanten persönlich sorgt. Sie wohnen in einem etwa 50 m von der Schule entfernten Haus, bei der liebevollen Gastmama Elisabeth. Die Kosten für Übernachtung und Vollverpflegung betragen 12 Euro pro Tag.

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Celina und Sina mit Gastmama Elisabeth



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