Didaktik der Biologie
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Kommunikationsstrukturen des Unterrichtsgesprächs als Einflussfaktor der Unterrichtsqualität im Biologieunterricht (BMBF, 01/2011-12/2013)

(KomQual)

beteiligte Personen:

LMU: Prof. Dr. Birgit J. Neuhaus, Jigna Nawani, Julia Rixius

“We know what we know when we say it.” (O’Keefe, 1995)

Seit den mittelmäßigen Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler in internationalen Schulleistungsstudien wie PISA (OECD, 2007) oder TIMSS (Bos, et al., 2008) ist eine entscheidende Frage, wie die Unterrichtsqualität verbessert werden kann. Um diese zu beantworten, werden seitdem in der biologiedidaktischen Forschung vermehrt fachspezifische Merkmale von Unterrichtsqualität analysiert (Neuhaus, 2007; Wadouh et al., 2008; Wüsten et al.,  2009). Der Fokus dieses Dissertationsprojektes liegt auf dem Unterrichtsgespräch als fachspezifisches Qualitätsmerkmal. Aufgrund der wechselseitigen Beeinflussung von Sprechen und Denken (Wuttke, 2005) wird angenommen, dass die Lehrenden den Fachinhalt über das Klassengespräch sequenzieren und über die Fachsprache im Biologieunterricht Konzepte einführen. Auf Schülerebene wird der Einfluss der Qualität der Lehrer- und Schülergesprächsanteile auf den Leistungszuwachs, die Wissensstruktur und das Interesse analysiert. Um die Gesprächsanteile im Biologieunterricht bezüglich ihrer Struktur und Qualität zu analysieren, werden zunächst 50 videographierte Unterrichtsstunden der 9. Jahrgangsstufe zum Thema ‚Blut & Blutkreislauf‘ aus NRW (Jatzwauk, 2007; Wadouh, 2007) rekodiert. Die daraus gewonnenen Ergebnisse werden anschließend mit Schüleroutputvariablen zum Lernzuwachs, der Wissensstruktur und dem Interesse korreliert, um den Einfluss des Unterrichtsgespräches auf andere fachspezifische Qualitätsmerkmale zu bestimmen.

 


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